StartseiteJungbaumpflege

Bäume wachsen seit jeher ohne unsere Hilfe. In der unberührten Natur wachsen Bäume fast ausschliesslich in Wäldern, sie brauchen dort keine Pflege. Sie wachsen auf, entwickeln sich und zerfallen - je nach Baumart nach fünfzig, hundert oder tausend Jahren. Unter starkem Konkurrenzdruck erkämpfen sich nur die stärksten einen Platz.

Dieser Überlebenskampf entfällt, wenn Bäume durch Menschenhand aufgezogen werden. Nicht nur die starken, sondern auch die schwachen Bäume werden grossgezogen und schliesslich an einen Standort gepflanzt, der nur sehr selten einem natürlichen Baumstandort entspricht.

Bei der Aufzucht und Pflanzung von Jungbäumen, aber auch generell bei Bäumen, die nicht an einem natürlichen Standort stehen, müssen wir versuchen, die Natur so gut wie möglich nachzuahmen.

Für den Baum erreicht man schon erhebliche Vorteile wenn die Unterbepflanzung möglichst waldähnlich gestaltet ist, z.B. Efeu statt Rasen. Dies ist vor allem dann erforderlich, wenn der Baum in einer Baumscheibe steht und der Rest seines unmittelbaren Umfeldes eine versiegelte Fläche aufweist. Bei solchen Standorten ist es für Jungbäume auch äusserst wichtig, dass sie in den ersten zwei bis drei Standjahren regelmässig bewässert werden.

Bei der Jungbaumpflege muss man die Entwicklung bis zum alten Baum berücksichtigen. Ältere Bäume sind oft bruchgefährdet, was die Sicherheit in Siedlungsräumen stark beeinträchtigt. Oft ist es so, dass Bäume deswegen Astausbrüche erleiden, weil Problemstellen nicht frühzeitig erkannt wurden. Wenn man langfristig gesunde und statisch sichere Bäume anstrebt, ist es von grosser Wichtigkeit, dass man junge Bäume pflegt. Indem man Jungbäume regelmässig kontrolliert, können potentielle Problemstellen wie V-Gabeln, eingewachsene Rinde, Konkurrenztriebe u.s.w. rechtzeitig erkannt und korrigiert werden. Man nennt diese Eingriffe in der Fachsprache Erziehungsschnitt. Diese Schnittmassnahmen haben den Vorteil, dass dem Baum keine grossen Schnittwunden zugefügt werden, welche eine Eintrittspforte für holzzersetzende Pilze darstellen. Ausserdem reagiert junges, unverkerntes Holz effizienter auf Verletzungen als altes, verkerntes Holz.


Kontakt vita arborea begleitet Ihren Jungbaum gerne während der Anwachsphase und empfiehlt sich für erzieherische Schnittmassnahmen an Jungbäumen.


zum Seitenanfang(c) 2001-2006 vita arborea GmbH