Startseiteder Steingarten

Der Steingarten hat heute zu Recht seinen Platz in der Gartengestaltung gefunden. Er bietet ein ganz spezielles, lichtdurchflutetes Ambiente. Die einzelnen Pflanzen kommen auf eine Art zur Geltung, wie dies in keiner anderen Umgebung möglich ist.

Besuchen Sie mit uns einen Steingarten im Claraspital Basel. Vita arborea GmbH hat dieses Projekt im Winter 2003 in Zusammenarbeit mit dem Gartenbauunternehmen Daniel Baumgartner AG, Ziefen entworfen und realisiert. 

Es galt, den neu geschaffenen Lichthof vor den modernen Betonbauten so zu gestalten, dass eine klare und dennoch ansprechende Trennung zur angrenzenden historischen Anlage entstand.  

So zeigt sich der Lichthof heute beim Blick aus dem Fenster: einladend, hell und gepflegt.
Die optische Trennung zur historischen Anlage und gleichzeitig eine Stabilisierung der Böschung wurde durch Steinkörbe erreicht. Mit der Zeit werden sich diese auf natürliche Weise stellenweise begrünen ohne dass Wildwuchs möglich sein wird.

Die Steinkorbtechnik erlaubt zügiges und umweltfreundliches Arbeiten. Sollen die Steinkörbe fertig befüllt gesetzt werden, ist allerdings schweres Gerät erforderlich.
Für diese Treppe im Hang war der Einsatz von Betonelementen die beste Lösung. 
Die Böschung haben wir mit bodendeckenden Stauden und Kleingehölzen bepflanzt. Sie bildet den Übergang zur Gartenanlage.
Anders der Bereich im Lichthof: Hier entstand ein Steingarten. Die Humusschicht wird mit einem Vlies abgedeckt, um das Eindringen des Lichts möglichst gering zu halten. So wird hier später kein Unkraut zwischen den Steinen hochwachsen.
Auf das Vlies werden die Steine gelegt. Hier setzten wir hellen Kalkschotter und roten Granit ein.

Die Pflanze hebt sich sowohl farblich als auch als Gestalt sehr vorteilhaft vom Steinteppich ab. Die Steine lassen zwar Wasser, jedoch kaum Licht durch. Zudem wirken Sie wie ein Wärmespeicher.
Zur Bepflanzung eignet sich eine Vielzahl reizvoller Staudengräser, die den naturhaften Charakter einer solchen Anlage betonen. Ebenfalls eignen sich Gebirgspflanzen oder Zwerggehölze.

Durch den Wärmespeichereffekt gedeihen häufig sogar mediterrane und exotische Gewächse, wie sie in diesem Projekt eingesetzt wurden.
In der Regel wird eine einzige, helle Steinfarbe verwendet.

Entgegen der gängigen Handhabung können jedoch mit zurückhaltendem Einsatz farbiger Steine durchaus reizvolle gestalterische Effekte erzielt werden.
Ein Steingarten erfordert deutlich weniger Pflege als eine konventionelle Bepflanzung. Allerdings muss auch hier bei Bedarf gewässert werden.
Natürliche Steinplatten als Tritte fügen sich harmonisch in die Anlage ein. 
Es ist grundsätzlich auch möglich, grössere Pflanzen in einen Steingarten zu integrieren. Hier wird eine 3.5m hohe chilenische Araucarie mit mächtigem Wurzelballen angeliefert...
...und an ihrem neuen Standort eingepflanzt.

Im Steingarten im Claraspital wachsen weitere, eigentlich in wärmeren Breitengraden heimische Pflanzen: Juca,  neuseeländischer Flachs (Phormium), Wollmispel (Eriobotrya), Cordiline und Fetthenne (Sedum) - fast kommt ein bisschen Ferienstimmung auf.

Das fertige Projekt im Claraspital Basel: Gelungene, ansprechende Abgrenzung zwischen Moderne und historischer Parkanlage.


Kontakt vita arborea: Steingärten nach Mass.


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